RATI ERIMUS - wir werden gedacht worden sein
ein kurzer Film über ÄNN, 2022
ein kurzer Film über ÄNN, 2022
+ + + W I L D E S D E N K E N + + +
LERNEN
ERKENNEN von STRUKTUREN
FREIHEIT des HANDELNS
klares DENKEN
reine EMPFINDUNG
EXTREME
ZWISCHENRÄUME
POLE und SPANNUNGSFELDER
WISSENSCHAFT und SINN(e)
BEWUSST- machen
Förderung des KUNSTSINNS
Förderung des UNSINNS
ZWEIFELN lernen
das GEGENTEIL denken
UMWEGE gehen
KOPFSTÄNDE
SPIEGELN
das gleiche in GRÜN
VOR-STELLUNG / NACH-STELLUNG
QUERSCHLÄGER
+ + + W I L D E S D E N K E N + + +
NOTIZEN zur STRUKTUR und zum INHALT
In jedem KONKRETEN (ob Thema oder Material oder Objekt/Subjekt) wohnt das ALLGEMEINE und umgekehrt.
Das ist der RAUM, in dem ich arbeite.
Das Angebot in diesem Raum ist so groß und vielfältig wie die Welt ist
und es Menschen denken können.
Innerhalb dieses Gegebenen sind klare STRUKTUREN zu finden,
an denen sich der GEDANKE formuliert.
Dieser erst macht den REICHTUM erkennbar und nutzbar.
Die ERKENNTNIS dieser beweglichen Strukturen, der Pole, der Extreme, der immer währenden Veränderung ihrerselbst und die daraus resultierenden Wechselwirkungen und Rückkopplungen gibt die Freiheit, in ihnen und mit ihnen zu spielen - sie zu verändern und sie lebendig zu erhalten.
In dem sie dieses SPANNUNGSFELD durchmisst und dem gewonnenen klaren Gedanken zu lebendiger FORM verhilft, erweist sich KUNST und deren unabkömmliche Funktion in der Gesellschaft eben als solche.
(Dass gutes HANDWERK Voraussetzung des Formens, des Darstellens ist, versteht sich von selbst.)
EXTREME spielen in diesem Prozess die wichtigste Rolle: zwischen ihnen entsteht die ENERGIE, ohne die wir nichts zu denken und nichts zu tun hätten und somit keine GESCHENKE bereiten könnten - all denen, die diese spezielle Energie in ihren verschiedenen Umwandlungen mit Freude und Genuss aufsaugen und auch denen, die vielleicht nur den vagen HAUCH am linken Ohrläppchen spüren.
Das ist der RAUM, in dem ich arbeite.
Das Angebot in diesem Raum ist so groß und vielfältig wie die Welt ist
und es Menschen denken können.
Innerhalb dieses Gegebenen sind klare STRUKTUREN zu finden,
an denen sich der GEDANKE formuliert.
Dieser erst macht den REICHTUM erkennbar und nutzbar.
Die ERKENNTNIS dieser beweglichen Strukturen, der Pole, der Extreme, der immer währenden Veränderung ihrerselbst und die daraus resultierenden Wechselwirkungen und Rückkopplungen gibt die Freiheit, in ihnen und mit ihnen zu spielen - sie zu verändern und sie lebendig zu erhalten.
In dem sie dieses SPANNUNGSFELD durchmisst und dem gewonnenen klaren Gedanken zu lebendiger FORM verhilft, erweist sich KUNST und deren unabkömmliche Funktion in der Gesellschaft eben als solche.
(Dass gutes HANDWERK Voraussetzung des Formens, des Darstellens ist, versteht sich von selbst.)
EXTREME spielen in diesem Prozess die wichtigste Rolle: zwischen ihnen entsteht die ENERGIE, ohne die wir nichts zu denken und nichts zu tun hätten und somit keine GESCHENKE bereiten könnten - all denen, die diese spezielle Energie in ihren verschiedenen Umwandlungen mit Freude und Genuss aufsaugen und auch denen, die vielleicht nur den vagen HAUCH am linken Ohrläppchen spüren.
DENKEN macht SCHÖN !
SCHWIMMEN auch !
Hier beginnt die REISE in den Kosmos und die Komplexität des
" W I L D E N D E N K E N S "
" W I L D E N D E N K E N S "
SCHREIBEN
von Stefan Kneitschel am 03.11.2025
Liebe Änn,
schon wieder habe ich vergessen, ob du das "wilde Denken" von Levi-Strauss hattest oder nicht, da kam mir bei meiner Beschäftigung mit der Philosophie das "rohe oder wilde Sein" als Begriff unter, das möchte ich dir nicht vorenthalten…
Denn bliebe es beim "Denken" ist es doch arg abstrakt oder nicht-stofflich, wobei ich mir vorstellen kann, dass bei dir eben dieses Denken doch als Tool für "wilde", also spontane, ungewöhnliche, intuitive etc. Produktion, also doch für wildes originäres Eingreifen in der Wirklichkeit den Antrieb bilden soll. Da wäre auf jeden Fall mehr Action drin!
Das "rohe oder wilde Sein" geht auf Maurice Merleau-Ponty(1908 - 61) zurück, der die oft angenommene Trennung zwischen Mensch und Welt aufhebt (da ist er auch nicht der erste…) und von einem "Leib der Welt" spricht, dem der Mensch ungeschieden angehört, also nicht so eine scharfe Trennung von Subjekt und Objekt wie z.B. bei Kant.
Das Sein zeigt sich dem Menschen trotzdem nicht in seiner ganzen Fülle, es wird nie völlig transparent.
Die Grenze der Erfahrung wird dabei verdeutlicht an der Verbindung von Wahrnehmbaren und Nicht-Wahrnehmbaren im konkreten Umgang Mensch – Welt, das Unsichtbare ist aber kein Noch-nicht-gesehen-haben, sondern eine prinzipielle Verborgenheit, die im Wahrnehmen selbst begründet ist.
Zitat: " Ein Gegenstand ist gegeben auf dem Hintergrund dessen, was nicht von ihm gesehen wird (ein in allen Perspektiven zugleich gesehener Gegenstand wäre ein Unding); zu einem Bild gehört, was der Maler ausgespart hat; ein Satz wird verständlich auf dem Hintergrund dessen, was schon gesagt ist und dessen, wovon er schweigt. Das vom Menschen unbeschnittene vollständige Sein ist das rohe oder wilde Sein, das sich jedem ordnendem Zugriff entzieht."
Hm, das ist ziemlich dicht am "Ding an sich" von Kant, setzt aber geheimnisvollere Akzente und muntert implizit zur fantasievollen Vervollständigung der Weltwahrnehmung auf; und mir gefällt "rohes Sein", das, auch wenn sein Autor meint, sich dem Zugriff entzieht, irgendwie zur Gestaltung oder zur vielleicht zur Annahme des Rohen auffordert….Andererseits klebt es ziemlich am sinnlichen Erfahren der Welt, ist sehr auf der Oberfläche und hat eben keinen "Gedanken", so weit ich das sehe.
Der dunkel bleibende Teil des "Leibs der Welt" (inklusive der eigenen Person) ist aber eine schöne Provokation, einmal einen Versuch seiner Gestaltung oder zumindest seines aktiven Erkennens zu machen, so hoffnungslos das auch sein mag (sagt Merleau-Ponty!).
Da Mensch und Welt hier keine Grenze trennt, müsste jede gestalterische Willkür erlaubt sein, auch die vom "wilden Denken" gesteuerte.
Was machen die Möbel meines Zimmers, die hinter meinen Rücken sind?, das haben sich schon die Romantiker (ich glaube Brentano) gefragt...was geht an also an den Orten vor, die perspektivisch von meinem Platz aus nicht sichtbar sind? Tobt da ein Leben?
Das nur mal so ! Vielleicht sollte man das wilde Denken mal auf das rohe Sein loslassen!
Klingt nach Freiheit und Anarchismus und einem unterhaltsamen Vormittag!
LG von Steve
Lieber Steve - DANKE - ja, das ist es ja : die Komplexität, die spürbare.
Das DENKEN ist dem DANKEN nahe,
wer wen zuerst fand, ist da gar nicht relevant.
Schau mal auf meiner Website - die Kritik von Jan Brachmann. Ich wusste all das bis dato nicht, weil ich produzierte in der echten sinnlichen Welt - (und dachte schon immer in all den Welten über unter dazwischen….).
So fanden mich viele Freunde dazu - die Strukturalisten, der Levi-Strauß, der Gottfried Keller und und und = ein Tanz der Denkenden, der Produzierenden und der Liebenden.
Das Denken ist so eine Lust des echten Seins - all meine Produktivität kommt aus dem Universum - ich habe nur die Aufgabe, Teile davon sichtbar und erlebbar zu machen. Dafür war das Theater in all seiner Vielgestaltigkeit und freien Denk = Sprach = Musik = Räume der ideale Ort.
Ein Bühnenbildner schafft RÄUME für….
Also RAUM sagt man ja auch zum Welten- Raum -
Nun könnten wir gleich ins Thema Beschreibung des Universums springen : setze mal statt GOTT das Wort UNIVERSUM ein -
aber auch da - wir sind nicht allein. Es gibt so viele Freunde in der Vergangenheit und Zukunft ***, die sich damit beschäftigt haben, und was wären wir ohne die Leichtigkeit des Humors, also der Infragestellung unserer Selbst dabei,
E.T.A Hoffmann war auch nur Medium -
und ***Gegenwart, wie Du einer bist.
Mindestens einen Vormittag werden wir schon benötigen -
um das von Dir Geschriebene zu denken - aus zu denken,
aber dann hinaus ins FREIE ,
zum Beispiel in den schönsten Herbstwald, den wir je gerochen, gefühlt und gesehen haben !!
Oder: siehe Foto
7 Stunden sind wir gegen den eiskalten Wind auf 1500 Meter über dem Meeresspiegel durch gefrorenen harten krustigen Schnee einer Hochebene gestapft -
da verschwimmen die Jahrtausende !
und man ist wieder ganz eins mit der Welt und dem Unsichtbaren davor darunter dahinter darüber ……also ROH.
PS.: "Das Rohe und das Gekochte " ist Dir bekannt - allein der Titel ! Wie eben auch "Das wilde Denken" - bei mir : Das Wilde Denken 😊
Herzliche Grüße zur GUTEN NACHT
PSS.:
Vielleicht bin ich ja auch eine NORNE.
Da diese Kategorie (also weder Beruf, noch Berufung - einfach ein Auftrag, in den man heinein geboren und hinein gelebt wird)
ganz aus der Mode bzw. dem Bewußtsein gekommen ist,
war ich wohl ein Erdenleben lang fehlbesetzt.
Womöglich hatte sich dadurch die Annäherung zum Theater, also des stellvertretend erfindenden erfundenden, verdichteten Schicksals ergeben.
Ist ja auch nicht weit weg von NONNE,
na die hatten/haben ja viel Zeit zum Denken !
und Spinnen.
Ja spinnt die ?
Jawoll
und sie verdient(e) damit ihren Lebensunterhalt 😊
von Stefan Kneitschel am 03.11.2025
Liebe Änn,
schon wieder habe ich vergessen, ob du das "wilde Denken" von Levi-Strauss hattest oder nicht, da kam mir bei meiner Beschäftigung mit der Philosophie das "rohe oder wilde Sein" als Begriff unter, das möchte ich dir nicht vorenthalten…
Denn bliebe es beim "Denken" ist es doch arg abstrakt oder nicht-stofflich, wobei ich mir vorstellen kann, dass bei dir eben dieses Denken doch als Tool für "wilde", also spontane, ungewöhnliche, intuitive etc. Produktion, also doch für wildes originäres Eingreifen in der Wirklichkeit den Antrieb bilden soll. Da wäre auf jeden Fall mehr Action drin!
Das "rohe oder wilde Sein" geht auf Maurice Merleau-Ponty(1908 - 61) zurück, der die oft angenommene Trennung zwischen Mensch und Welt aufhebt (da ist er auch nicht der erste…) und von einem "Leib der Welt" spricht, dem der Mensch ungeschieden angehört, also nicht so eine scharfe Trennung von Subjekt und Objekt wie z.B. bei Kant.
Das Sein zeigt sich dem Menschen trotzdem nicht in seiner ganzen Fülle, es wird nie völlig transparent.
Die Grenze der Erfahrung wird dabei verdeutlicht an der Verbindung von Wahrnehmbaren und Nicht-Wahrnehmbaren im konkreten Umgang Mensch – Welt, das Unsichtbare ist aber kein Noch-nicht-gesehen-haben, sondern eine prinzipielle Verborgenheit, die im Wahrnehmen selbst begründet ist.
Zitat: " Ein Gegenstand ist gegeben auf dem Hintergrund dessen, was nicht von ihm gesehen wird (ein in allen Perspektiven zugleich gesehener Gegenstand wäre ein Unding); zu einem Bild gehört, was der Maler ausgespart hat; ein Satz wird verständlich auf dem Hintergrund dessen, was schon gesagt ist und dessen, wovon er schweigt. Das vom Menschen unbeschnittene vollständige Sein ist das rohe oder wilde Sein, das sich jedem ordnendem Zugriff entzieht."
Hm, das ist ziemlich dicht am "Ding an sich" von Kant, setzt aber geheimnisvollere Akzente und muntert implizit zur fantasievollen Vervollständigung der Weltwahrnehmung auf; und mir gefällt "rohes Sein", das, auch wenn sein Autor meint, sich dem Zugriff entzieht, irgendwie zur Gestaltung oder zur vielleicht zur Annahme des Rohen auffordert….Andererseits klebt es ziemlich am sinnlichen Erfahren der Welt, ist sehr auf der Oberfläche und hat eben keinen "Gedanken", so weit ich das sehe.
Der dunkel bleibende Teil des "Leibs der Welt" (inklusive der eigenen Person) ist aber eine schöne Provokation, einmal einen Versuch seiner Gestaltung oder zumindest seines aktiven Erkennens zu machen, so hoffnungslos das auch sein mag (sagt Merleau-Ponty!).
Da Mensch und Welt hier keine Grenze trennt, müsste jede gestalterische Willkür erlaubt sein, auch die vom "wilden Denken" gesteuerte.
Was machen die Möbel meines Zimmers, die hinter meinen Rücken sind?, das haben sich schon die Romantiker (ich glaube Brentano) gefragt...was geht an also an den Orten vor, die perspektivisch von meinem Platz aus nicht sichtbar sind? Tobt da ein Leben?
Das nur mal so ! Vielleicht sollte man das wilde Denken mal auf das rohe Sein loslassen!
Klingt nach Freiheit und Anarchismus und einem unterhaltsamen Vormittag!
LG von Steve
Lieber Steve - DANKE - ja, das ist es ja : die Komplexität, die spürbare.
Das DENKEN ist dem DANKEN nahe,
wer wen zuerst fand, ist da gar nicht relevant.
Schau mal auf meiner Website - die Kritik von Jan Brachmann. Ich wusste all das bis dato nicht, weil ich produzierte in der echten sinnlichen Welt - (und dachte schon immer in all den Welten über unter dazwischen….).
So fanden mich viele Freunde dazu - die Strukturalisten, der Levi-Strauß, der Gottfried Keller und und und = ein Tanz der Denkenden, der Produzierenden und der Liebenden.
Das Denken ist so eine Lust des echten Seins - all meine Produktivität kommt aus dem Universum - ich habe nur die Aufgabe, Teile davon sichtbar und erlebbar zu machen. Dafür war das Theater in all seiner Vielgestaltigkeit und freien Denk = Sprach = Musik = Räume der ideale Ort.
Ein Bühnenbildner schafft RÄUME für….
Also RAUM sagt man ja auch zum Welten- Raum -
Nun könnten wir gleich ins Thema Beschreibung des Universums springen : setze mal statt GOTT das Wort UNIVERSUM ein -
aber auch da - wir sind nicht allein. Es gibt so viele Freunde in der Vergangenheit und Zukunft ***, die sich damit beschäftigt haben, und was wären wir ohne die Leichtigkeit des Humors, also der Infragestellung unserer Selbst dabei,
E.T.A Hoffmann war auch nur Medium -
und ***Gegenwart, wie Du einer bist.
Mindestens einen Vormittag werden wir schon benötigen -
um das von Dir Geschriebene zu denken - aus zu denken,
aber dann hinaus ins FREIE ,
zum Beispiel in den schönsten Herbstwald, den wir je gerochen, gefühlt und gesehen haben !!
Oder: siehe Foto
7 Stunden sind wir gegen den eiskalten Wind auf 1500 Meter über dem Meeresspiegel durch gefrorenen harten krustigen Schnee einer Hochebene gestapft -
da verschwimmen die Jahrtausende !
und man ist wieder ganz eins mit der Welt und dem Unsichtbaren davor darunter dahinter darüber ……also ROH.
PS.: "Das Rohe und das Gekochte " ist Dir bekannt - allein der Titel ! Wie eben auch "Das wilde Denken" - bei mir : Das Wilde Denken 😊
Herzliche Grüße zur GUTEN NACHT
PSS.:
Vielleicht bin ich ja auch eine NORNE.
Da diese Kategorie (also weder Beruf, noch Berufung - einfach ein Auftrag, in den man heinein geboren und hinein gelebt wird)
ganz aus der Mode bzw. dem Bewußtsein gekommen ist,
war ich wohl ein Erdenleben lang fehlbesetzt.
Womöglich hatte sich dadurch die Annäherung zum Theater, also des stellvertretend erfindenden erfundenden, verdichteten Schicksals ergeben.
Ist ja auch nicht weit weg von NONNE,
na die hatten/haben ja viel Zeit zum Denken !
und Spinnen.
Ja spinnt die ?
Jawoll
und sie verdient(e) damit ihren Lebensunterhalt 😊
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Hanfblätter als Deckengestaltung - Berlin-Apotheke 20
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"Bolle" anlässlich einer Lesung von Gerd Schönfeld in Berlin Mai 2017
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Journalistin im Film "Liebesdings" 2021 (mit Elyas M’Barek)
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"Tango" Modenschau Berlin 2018 (alle Rechte bei TUTU)












